Ältere Meldungen aus der DRK Augusta-Schwesternschaft

Ausbildungsoffensive Pflege

Das Bundesfamilienministerium startet seine Pflegekampagne "Mach Karriere als Mensch!" anlässlich der neuen Pflegeausbildung. Ministerin Dr. Franziska Giffey erklärt, dass man so junge Menschen für die Berufe in der Pflege begeistern wolle. Denn: "Wer eine Ausbildung in der Pflege beginnt, ergreift einen Beruf mit Perspektive. Denn Pflegeprofis werden in Deutschland dringender gebraucht als je zuvor", erklärt die Ministerin. Die neue Kampagne kommt frisch daher; auch die DRK Augusta-Schwesternschaft beteiligt sich zusammen mit dem Klinikum daran und ist unter den Pflegeschulen aufgeführt.

Russische Delegation zu Gast bei uns

Am 1. Juli waren fünf Vertreter der sibirischen Delegation aus Tjumen zu Gast bei uns in der DRK Augusta-Schwesternschaft Lüneburg e.V. Diese gegenseitigen Treffen finden seit zehn Jahren regelmäßig statt und werden vom Zentrum für Ost-West-Kooperation (ZOWK) an der Leuphana Universität koordiniert. Sie dienen in erster Linie dem fachlichen Austausch - auf Augenhöhe - wobei der grundsätzliche Schwerpunkt auf dem Vergleich der Gesundheitssysteme dort und hier liegt. In diesem Jahr lag der Fokus auf dem Thema "Soziale Arbeit", explizit hier im Bereich Jugend- und Familienhilfe.

Christine Krüger, stv. Oberin und Heimleitung, hat bereits in der Vergangenheit zwei Mal in der Schwesternschaft Seminartage zu den Themen Ehrenamt und Palliative Care für die Delegation abgehalten. Dreimal vertrat sie die Augusta-Schwesternschaft in Sibirien und hat dort Fachvorträge zu den Themen Palliative Care, Ehrenamt und Konzept der Vernetzung von ambulanter und stationärer Pflege gehalten.

"Wir für uns" und wir waren dabei

16 von uns waren dabei, als der Verband am 13. März, im Vorfeld des Deutschen Pflegetages, unter dem Motto "Wir für uns!" eingeladen hatte.

Begrüßt wurden wir von Generaloberin, Gabriele Müller-Stutzer, und DRK-Generalsekretär Christian Reuter, der uns Rotkreuzschwestern als "Kern-DNA des DRK" bezeichnete. Ein besonderes Wir-Gefühl erfüllte uns, als alle Anwesenden das rote Band der Verbundenheit hielten und sich kreuz und quer Verbindungslinien abzeichneten. Nach längerer Pause war dies wieder ein Treffen aller DRK-Schwesternschaften. Hervorragende Vorträge zu aktuellen Themen prägten den Tag, der am Abend mit einem Fest seinen Ausklang fand. Resümee: Wir sind eine starke, vernetzte Gemeinschaft. Gemeinsam können wir Veränderungen auf den Weg bringen und uns für die professionelle Pflege stark machen.

14.-16. März: Deutscher Pflegetag in Berlin

Im Anschluss an die VdS-Veranstaltung fand in der Station Berlin der 6. Deutsche Pflegetag statt. Um die 10.000 Besucher diskutierten drei Tage lang Themen wie Personaluntergrenzen, Finanzierung der Pflegeversicherung, Ausbildungsreform oder Digitalisierung. Aber auch spezielle Fragen für konkrete Pflegesituationen wurden beantwortet. Die begleitende Fachausstellung bot ein breites Forum zum Austausch und zur Information.
Eckart von Hirschhausen als Moderator war ein Garant für gute Laune. Mit der Aktion #jens rennt - OP-Pfleger Jens Wackerhagen rannte in 2 Tagen 302 Kilometer von Berlin nach Hannover, damit es für uns alle in der Pflege besser läuft - wurden Spenden für Kinder gesammelt und mit den zahlreichen hochkarätigen Referenten fühlte man sich "proud to be a nurse" (Barbara Messer hielt einen starken Workshop mit diesem Titel). Mehr zum Pflegetag finden Sie auch unter: Deutscher Pflegetag 2019

Insgesamt hier das Fazit unserer Teilnehmerinnen:
Schwester Denise Krüger: "Pflege hält zusammen!"
Schwester Berit Brey: "Wir können nur zukunftsfähig sein, wenn wir uns zusammen schließen und versuchen, unsere Berufsgruppe als eigene Profession darzustellen."
Schwester Franziska Opel: "Ich nehme von meinem ersten Pflegetag viele positive und gedankenanregende Informationen mit."
Schwester Melanie Jonasson: "Ich nehme vom Pflegetag mit, was für eine tolle Gemeinschaft wir sind und welch tollen Austausch wir dort hatten."
Schwester Angelika Baumann Marquardt: "Mit Humor bleibt Pflege cool."
Schwester Carola Kaiser: "Auf dem Pflegetag habe ich Kolleginnen aus meiner Ausbildungszeit wieder getroffen - rein zufällig. Das ist besonders! Der kollegiale Austausch und die privaten Gespräche mal außerhalb des Arbeitsalltages waren für mich besonders schön."
Schwester Sabine Rennau: "Gemeinsam sind wir stark und können Pflege selbstbewusst und wertschätzend gestalten."
Schwester Christine Müdder: "Zukunftssicher wird die Pflege nur durch starkes, gemeinsames Miteinander!"
Schwester Cortina Göbel: "Auf dem Deutschen Pflegetag habe ich nicht nur viel gelernt, sondern von dort auch viele neue Aspekte und Anregungen mitgenommen."
Christine Krüger: "Ich nehme den Schwung und die positive Aufbruchstimmung mit in meinen beruflichen Alltag."
Oberin Elisabeth Gleiß: "Der Deutsche Pflegetag war drei Tage Kompetenz auf höchstem Niveau. 10.000 motivierte Pflegekräfte, die alle so viel Power und berufsethisches Verständnis haben, um ihren Berufsstand selbst zu gestalten - das gibt mir Flügel für unsere tägliche Arbeit!"

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