Fort- und Weiterbildung

Die Professionalisierung und damit die beruflich Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Pflege steht bei uns uns von Anfang an im Fokus und bildet unser Kernanliegen.
Nach Abschluss der Ausbildung können sich Schwestern ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend weiterbilden. Wir unterstützen Sie aktiv bei Ihrer beruflichen Entwicklung - egal, ob qualifizierte Fort- und Weiterbildung oder akademische Ausbildung. Die Vielfalt der beruflichen Perspektiven, die Ihnen die DRK Augusta-Schwesternschaft e.V. bietet, zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf.

Elisabeth GleißOberinHeinrich-Heine-Straße 48, 21335 Lüneburg
Tel.: 04131 78965 0 Fax: 04131 78965-50
E-Mail: schwesternschaft@drk-augusta.de

Zudem kooperieren wir eng mit der Werner-Schule an der DRK Schwesternschaft Clementinenhaus e.V. mit der wir Fort- und Weiterbildungen anbieten.
Auch nach Hamburg zum Bildungszentrum Schlump ist es nicht weit. Informieren Sie sich hier ausführlich über die dort angebotenen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Weiterbildung zur Fachkraft Palliative Care

Palliative Care ist ein umfassendes Konzept für die Pflege und Betreuung schwesrtkranker Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Auch die Begleitung der Angehörigen bedarf speziell geschulter Kenntnisse. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich sicherzustellen. Es geht darum, Schmerzen zu lindern, Ängste zu nehmen und beizustehen.
Hier kommen neue Aufgaben und Heruasforderungen auf die Pflegekräfte zu - in einem neuen Tätigkeitsfeld. Daher ist es wichtig, sich entsprechende soziale, fachliche und methodische Kompetenzen anzueignen.
Die Weiterbildung entspricht den Anforderungen des § 29a SGB V. Sie deckt Aspekte der Schmerztherapie, Symptombehandlung, Kommunikation und Angehörigenarbeit, Ethik und Recht, sowie den eigenen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer ab.

Fortbildungen

Refreshertage für Mitarbeiterinnen in der Hospiz- und Palliativarbeit:

Veranstaltungsort und Anmeldung:
DRK Augusta-Schwesternschaft e.V., Heinrich-Heine-Straße 48, 21335 Lüneburg
Anmeldung
per E-mail
Termin:

  1. und 29.8.2018 von 8:30 - 16:00 Uhr
    Zielgruppe:
    Mitarbeiterinnen in der Hospiz- und Palliativarbeit mit vorhandener Basisqualifikation in Palliative Care
    Referentin:
    Irene Nüsse-Zanoth, komm. Leiterin der Werner-Schule, Lehrerin für Pflegeberufe, Systemischer Coach, Resilienztrainerin. Palliative Care Trainerin (DGP), Moderatorin „Palliative Praxis“ (DGP), Gestaltpädagogin

Die Refreshertage richten sich an bereits basisqualifizierte Mitarbeiterinnen in der Hospiz- und Palliativarbeit (160 Stunden Basisqualifikation). Hier soll einerseits Gelgenheit gegeben werden im kollegialen Austausch die Bedingungen des beruflichen Praxisalltags zu reflektieren. Andererseits sollen wichtige Inhalte vertieft bzw. aktualisiert werden.

Inhalte
Standortbestimmung im beruflichen Kontext/Kollegiale Reflexion und Beratung
Trauer- und Sterbebegleitung/-bewältigung, Kommunikation mit Sterbenden bzw. Angehörigen
Patientenverfügungen (z.B. nach ACP/BVP) und Neuerungen der hospiz-palliativen Gesetzgebung
Reflexion des Seminars

Resilienztraining für Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativpflege

Veranstaltungsort und Anmeldung:
DRK Augusta-Schwesternschaft e.V., Heinrich-Heine-Straße 48, 21335 Lüneburg
Anmeldung
per E-mail
Termin:
27.8.2018 von 10:00 - 16:30 Uhr
Zielgruppe:
Mitarbeiterinnen in der Hospiz- und Palliativarbeit
Referentin:
Irene Nüsse-Zanoth, komm. Leiterin der Werner-Schule, Lehrerin für Pflegeberufe, Systemischer Coach, Resilienztrainerin. Palliative Care Trainerin (DGP), Moderatorin „Palliative Praxis“ (DGP), Gestaltpädagogin

Das Arbeiten im Hospiz- und Palliativbereich bedeutet für Mitarbeitende die permanente Konfrontation mit existentiellen Erlebnissen sterbender Menschen und die eigene Auseinandersetzung und Haltung dazu. Hier geht es oft um das „Aushalten-können“ und darum, eine „professionelle Distanz“ herzustellen. Es geht um Herausforderungen, die sich zwischen intensiver Beziehungsgestaltung und Loslassen bewegen. Von Pflegenden wird zudem eine interdisziplinäre Teamkompetenz erwartet. In diesem Arbeitsfeld geht es aber auch um ethische sowie rechtliche Fragestellungen, um Autonomie und Lebensqualität von Betroffenen und deren Angehörigen.
Um gestärkt und weiterhin mit Freude in diesem „spannungsreichen“ Arbeitsfeld tätig zu sein und sich mit einer guten Selbst-Organisierung zwischen den Anforderungen zu bewegen, hilft ein Resilienztraining. „Resilienz“ mobilisiert eine Vielfalt an Bewältigungsstrategien, die wir benötigen, um schwierige Interaktionen, Krisen und Herausforderungen im persönlichen und beruflichen Alltag zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen die persönliche Resilienz nachhaltig zu stärken.

Inhalte:
Standortbestimmung im beruflichen Spannungsfeld
Vorstellung von Resilienzmodellen und -faktoren
Bestimmung des „Resilienzbedarfs“
Auswahl geeigneter Resilienzfaktoren und methodisches Resilienztraining
Reflexion des Seminars mit Ausblick: Was gibt es jetzt für mich zu tun?